Neue Fragen zur Geburtshilfe
Wertingen (pm) - Der neue Geschäftsführer der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH, Uli-Gerd Prillinger, traf sich vor Kurzem mit der Vorstandschaft des Vereins der Freunde des Krankenhauses Wertingen. Bei diesem Gespräch stellte Prillinger seine Sicht der Sachlage bezüglich der Situation der beiden Krankenhäuser in Dillingen und Wertingen dar und beantwortete die Fragen von Rita Müller-Brenner, Fritz Föste und Rudi Rager. Hinsichtlich des Krankenhauses Wertingen vermeldete er eine sehr positive Tendenz: Die derzeit gute Auslastung des Hauses mit über 90 Prozent zeigt, wie gut das Haus von den Patienten angenommen werde. Zwei starke Standbeine bilden das Fundament des Wertinger Hauses. Zum einen die Abteilung Chirurgie mit dem ärztlichen Direktor Dr. Wolfgang Streifinger, verstärkt durch die sogenannte Konsiliarärzte. Deren Patienten seien aufgrund der guten Struktur und dem persönlichen Einsatz aller Mitarbeiter mit dem Krankenhaus sehr zufrieden. Zum anderen die Abteilung Innere Medizin mit den Chefärzten Dr. Franz von Hoch und dessen neuem Kollegen Dr. Adrien Hümmer. Sowohl bei der Diagnose als auch in der Therapie müsse man, so Prillinger, breit aufgestellt sein. Hinsichtlich der Zukunft der Geburtshilfe seien aber noch mehrere wichtige Punkte zu klären, wie zum Beispiel folgende Fragen: Kann ausreichend Fachpersonal (vor allem Gynäkologen) gewonnen werden, um einen 24-Stunden-Dienst dauerhaft aufrecht zu erhalten? Wie werden die Kosten getragen?Wichtig ist dem neuen Geschäftsführer, dass beide Häuser in kommunaler Trägerschaft bleiben. Hier sieht der Geschäftsführer gute Chancen, dies auch auf solider wirtschaftlicher Basis verwirklichen zu können. Grundlage hierfür sei, dass beide Krankenhäuser gemeinsam an einem Strang ziehen und ein kooperatives Miteinander im medizinischen Angebot vorherrschen müsse. Sowohl die Grundversorgung für Notfälle in beiden Häusern müsse, so Prillinger, beibehalten werden, aber auch medizinische Spezialbereiche sollen auf hohem Niveau im Angebot bleiben. Ebenso wurde die Baumaßnahme am Krankenhaus Wertingen besprochen. Sehr erfreulich sei der gute Baufortschritt, sodass mit einer planmäßigen Fertigstellung gerechnet werden könne. Die Vertreter des Fördervereins können bei dem monatlichen Jour-fix teilnehmen und erhalten somit einen sehr guten Einblick in den Bauverlauf. Auf die Frage der Vorstandschaft, warum er, Prillinger, diese neue, nicht leichte Aufgabe übernommen habe, sagte der Geschäftsführer: „Ich sehe es als berufliche Herausforderung, beide Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft zu erhalten.“
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Hinsichtlich des Krankenhauses Wertingen vermeldete er eine sehr positive Tendenz: Die derzeit gute Auslastung des Hauses mit über 90 Prozent zeigt, wie gut das Haus von den Patienten angenommen werde. Zwei starke Standbeine bilden das Fundament des Wertinger Hauses. Zum einen die Abteilung Chirurgie mit dem ärztlichen Direktor Dr. Wolfgang Streifinger, verstärkt durch die sogenannte Konsiliarärzte. Deren Patienten seien aufgrund der guten Struktur und dem persönlichen Einsatz aller Mitarbeiter mit dem Krankenhaus sehr zufrieden. Zum anderen die Abteilung Innere Medizin mit den Chefärzten Dr. Franz von Hoch und dessen neuem Kollegen Dr. Adrien Hümmer. Sowohl bei der Diagnose als auch in der Therapie müsse man, so Prillinger, breit aufgestellt sein. Hinsichtlich der Zukunft der Geburtshilfe seien aber noch mehrere wichtige Punkte zu klären, wie zum Beispiel folgende Fragen: Kann ausreichend Fachpersonal (vor allem Gynäkologen) gewonnen werden, um einen 24-Stunden-Dienst dauerhaft aufrecht zu erhalten? Wie werden die Kosten getragen?