Mit Vereinsspenden die Geburtshilfe unterstützenWertingen Über 100 000 Euro auf dem Vereinskonto, 1357 Mitglieder, grünes Licht für den dritten Bauabschnitt und somit letztendlich die Aussicht auf ein komplett neues Krankenhaus in Wertingen im Jahr 2014: „Es geht nur noch aufwärts“, brachte es Uli-Gerd Prillinger, Geschäftsführer der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen und Gastredner auf den Punkt. Die Mitglieder im Verein der Freunde des Krankenhauses Wertingen e.V. konnten bei ihrer Jahreshauptversammlung zufrieden sein. Enge Kontakte „Das Haus ist spitzenmäßig ausgelastet“, so Prillinger weiter. Einziger Wermutstropfen die geringen Geburten, Tendenz fallend. „Die Zahlen sind rückläufig. Wir verzeichnen nur etwa 200 Geburten. Das verursacht 300 000 Euro Defizit.“ Warum also nicht mit Vereinsspenden die Geburtshilfe unterstützen, lautete ein Vorschlag von Hermann Buhl. Ansonsten wurde am Abend der enge Kontakt zu Geschäftsführer Prillinger von Fritz Föste, 2. Vorstand des Vereins (die 1. Vorsitzende Rita Müller-Brenner war krankheitsbedingt verhindert) ebenso positiv bewertet wie ein informativer Austausch mit Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier oder die Besichtigung der Baustelle. „Die regelmäßige Teilnahme an den Bauausschuss-Sitzungen gehörte im laufenden Vereinsjahr neben der Auslage von Klinikbroschüren und Mitgliedsanträgen bei Ärzten und in Apotheken zudem zu unseren Aufgaben.“ Eine weitere Maßnahme in 2010 sollte die Mitgliederwerbung sein „Unsere Aktion Mitglieder werben Mitglieder war leider nicht so erfolgreich, aber wir haben einen guten Ansatz. Das größte Kapital eines Vereines sind nun mal seine Mitglieder.“ Die waren bei der Versammlung mit 25 Teilnehmern allerdings nur sehr reduziert anwesend. „Schade, dass zu wenig da sind!“ Für eine Entlastung des Vorstandes reichte es. Wie bereits erwähnt, sprach die positive Kassensituation ohne Frage dafür. Was aber soll geschehen mit dem Vermögen? „Ein Teil des Vereinsvermögens soll für die Ausgestaltung von Gemeinschafts- und Begegnungsräumen investiert werden“, so ein Anliegen des Vereins. Geschäftsführer Prillinger freute es und er formulierte gleich noch den Wunsch, geplante Zuwendungen des Vereins eventuell für die Wandgestaltung der vielen weißen Wände zu nutzen: „Geldbedarf wird durch den Neubau an vielen Ecken entstehen.“ Zu den neuen Angeboten im Krankenhaus sprach der Leitende Oberarzt Thomas Moehrke und Oberarzt Dr. med. Friedrich Brändle informierte über den zweiten Bauabschnitt und dessen Abschluss (mbk) Quelle: Augsburger Allgemeine
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