Klinik mit ZukunftAus der Nachbarschaft Finanzspritzen von Nachbarkommunen und Förderverein Wertingen - Die Nachbarkommunen stehen zum Wertinger Krankenhaus. Das zeigten die Beschlüsse in den Gemeinderäten der vergangenen Wochen zum Thema Beteiligung am Defizit der Klinik. Bürgermeister Willy Lehmeier dankte gestern in einer Pressemitteilung seinen Kollegen in Binswangen (Anton Winkler), Buttenwiesen (Norbert Beutmüller), Laugna (Georg Keis), Villenbach (Otmar Ohnheiser) und Zusamaltheim (Wolfgang Grob). Das Kreiskrankenhaus Wertingen brauche jede Form von Hilfe und Unterstützung. Deshalb sei er sehr froh, dass sich die Kollegen dafür starkgemacht haben, die Zusamklinik finanziell zu unterstützen. "Dadurch sind noch lange nicht alle Probleme gelöst", schreibt Lehmeier weiter. Mit dem Erweiterungsbau am Krankenhaus, dem Baubeginn im Oktober sowie dem Erhalt der Geburtshilfe seien aber zukunftsweisende Schritte im Zusamtal vollzogen worden. Förderverein steuert 30 000 Euro bei "Das Krankenhaus Wertingen ist die wichtigste Dienstleistungseinrichtung im Zusamtal", erinnert Lehmeier. Neben der überragenden Bedeutung als stationäre Gesundheitseinrichtung diene es den Beschäftigten und Auszubildenden als unverzichtbarer Arbeits- und Ausbildungsbetrieb. Die Attraktivität in der Region hänge außerdem ganz wesentlich vom Krankenhaus, von seinen Fachärzten und vom Rettungsdienst ab. Im Übrigen werde sich der Förderverein mit 30 000 Euro am Defizit der Geburtshilfe beteiligen, teilte Lehmeier mit.
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