Pfefferkörner spenden für KrankenhausZusamaltheim (wela). Eine bewegte Stunde erlebten der zweite Vorsitzende des Vereins der Freunde des Krankenhauses Wertingen, Bruno Hempel, und der stellvertretende Landrat und Vorstandskollege Alfred Schneid, als sie in den Schulgarten der Gemeinde Zusamaltheim kamen: Die Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauvereins, die Pfefferkörner, hatte die Herren eingeladen, um ihnen eine Spende für den Freundeskreis zu übergeben. Wie Jugendleiterin Elisabeth Schwalb berichtete, entstand die Idee als Reaktion auf das Schreiben des Wertinger Bürgermeisters, Willy Lehmeier. Der hatte in einem Rundschreiben an die Vereine um Unterstützung für das Krankenhaus Wertingen gebeten. Als die Pfefferkörner davor hörten, waren sie sofort überzeugt: Hier können auch wir etwas tun. Was dann von den Kindern initiiert und weitgehend selbständig durchgeführt wurde, hat selbst Jugendleiterin Schwalb und Vereinsvorsitzende Christa Schuster erstaunt: Schnell war nämlich klar, dass das geplante Herbstfest als Plattform für diese Aktion dienen konnte. Und so wurden kräftig Pläne geschmiedet, wie man aus dem Fest möglichst viele Spendengelder für das Krankenhaus bekommen könnte. Mit Eifer waren die Kinder dabei, Marmelade für den Verkauf einzukochen, Spiele wie Dosenwerfen oder Torwandschießen vorzubereiten, und sogar eine richtige Tombola mit Losverkauf wurde organisiert. An einem schönen Herbstnachmittag war es dann so weit: Pünktlich zu Beginn verzog sich der beharrliche Nebel und das Fest konnte beginnen. Die Früchte dieser Aktion, stolze 236 Euro, konnten so an die Herren Hempel und Schneid vom Freundeskreis übergeben werden. Jugendleiterin Elisabeth Schwalb bedankte sich ausdrücklich bei den Kindern, die unterstützt haben, was ihnen momentan wichtig ist. Bruno Hempel und Alfred Schneid lobten die Kinder für ihr Engagement und bestätigten, dass diese Spende ein Beispiel für die große Solidarität ist, die gebraucht wird, um den Fortbestand des Krankenhauses Wertigen zu sichern. Viele Orte im Zusamtal stehen hinter dem Krankenhaus, sagte Bruno Hempel abschließend.
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